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Aktueller GINA-Referenzstand 2026. Blut-Eosinophilie unterstützt die Einordnung einer eosinophilen Atemwegsentzündung; T2-Biomarker dienen vor allem der Phänotypisierung, Prognose und der Vorhersage des Ansprechens, insbesondere bei schwerem Asthma. Ein FeNO-Wert >50 ppb bei Nichtrauchern ist moderat mit eosinophiler Atemwegsentzündung assoziiert. Biomarker sollen im klinischen Kontext interpretiert werden und ersetzen weder die Asthmadiagnose noch die Prüfung von Adhärenz, Inhalationstechnik, Expositionen und Komorbiditäten. Der Report enthält den aktuellen GINA-Ansatz zur Identifikation schwer behandelbarer bzw. schwerer Erkrankung und zur Auswahl additiver Biologika nach klinischem Phänotyp und T2-Merkmalen. Details
Aktuelle NICE/BTS/SIGN-Versorgungspfad-Empfehlung, publiziert am 27. November 2024. Vor einer Biologikatherapie soll schweres Asthma fachärztlich bestätigt und die Standardtherapie optimiert werden; der Pfad verweist für die konkrete Auswahl auf die NICE-Technologiebewertungen zu Omalizumab, Mepolizumab, Benralizumab, Reslizumab, Dupilumab und Tezepelumab. Die Therapieentscheidung berücksichtigt Exazerbationslast, Erhaltungs- orale Kortikosteroide und den jeweiligen Biomarker-/Phänotyp. Die Biologikatherapie ist als spezialisierte Add-on-Therapie nach unzureichender Kontrolle unter hochdosiertem ICS plus weiterer Erhaltungstherapie einzuordnen; Wirksamkeit und Fortführung sollen anhand klinischer Antwort überprüft werden. Details
Diese multizentrische ALLIANCE-Kohorte untersuchte 776 Asthmapatienten und 349 Kontrollen über verschiedene Altersgruppen hinweg. Ein anhand von Bluteosinophilen und allergenspezifischem IgE definierter T2-high-Phänotyp war bereits bei jungen Kindern nachweisbar, zeigte Merkmale erhöhter Atopie und IL-5-Produktion und blieb teilweise über zwei Jahre bestehen. Die Studie unterstützt eine frühe biomarkerbasierte Phänotypisierung, ist aber keine Interventionsstudie zur Wirksamkeit biologischer Therapien. Details
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse bündelt 48 randomisierte Studien mit 16.350 Patienten mit schwerem Asthma. Über die zugelassenen Biologika hinweg wurden deutliche Verbesserungen bei Exazerbationen, Hospitalisierungen, FEV1, Asthmakontrolle und Lebensqualität gefunden, mit insgesamt größerem Nutzen bei T2-Inflammation. Sie liefert damit eine breite Wirksamkeits- und Sicherheitsgrundlage, erlaubt aus dem Abstract jedoch keine detaillierte Rangfolge einzelner Wirkstoffe. Details
Die MENSA-Studie zeigte bei schwerem eosinophilem Asthma eine deutliche Reduktion von Exazerbationen und Verbesserungen von Lungenfunktion sowie Asthmakontrolle unter Mepolizumab, mit ähnlichem Nutzen der intravenösen und subkutanen Gabe. Details
Aktueller GINA-Referenzstand 2026. Blut-Eosinophilie unterstützt die Einordnung einer eosinophilen Atemwegsentzündung; T2-Biomarker dienen vor allem der Phänotypisierung, Prognose und der Vorhersage des Ansprechens, insbesondere bei schwerem Asthma. Ein FeNO-Wert >50 ppb bei Nichtrauchern ist moderat mit eosinophiler Atemwegsentzündung assoziiert. Biomarker sollen im klinischen Kontext interpretiert werden und ersetzen weder die Asthmadiagnose noch die Prüfung von Adhärenz, Inhalationstechnik, Expositionen und Komorbiditäten. Der Report enthält den aktuellen GINA-Ansatz zur Identifikation schwer behandelbarer bzw. schwerer Erkrankung und zur Auswahl additiver Biologika nach klinischem Phänotyp und T2-Merkmalen. Details
Aktuelle NICE/BTS/SIGN-Versorgungspfad-Empfehlung, publiziert am 27. November 2024. Vor einer Biologikatherapie soll schweres Asthma fachärztlich bestätigt und die Standardtherapie optimiert werden; der Pfad verweist für die konkrete Auswahl auf die NICE-Technologiebewertungen zu Omalizumab, Mepolizumab, Benralizumab, Reslizumab, Dupilumab und Tezepelumab. Die Therapieentscheidung berücksichtigt Exazerbationslast, Erhaltungs- orale Kortikosteroide und den jeweiligen Biomarker-/Phänotyp. Die Biologikatherapie ist als spezialisierte Add-on-Therapie nach unzureichender Kontrolle unter hochdosiertem ICS plus weiterer Erhaltungstherapie einzuordnen; Wirksamkeit und Fortführung sollen anhand klinischer Antwort überprüft werden. Details
Diese multizentrische ALLIANCE-Kohorte untersuchte 776 Asthmapatienten und 349 Kontrollen über verschiedene Altersgruppen hinweg. Ein anhand von Bluteosinophilen und allergenspezifischem IgE definierter T2-high-Phänotyp war bereits bei jungen Kindern nachweisbar, zeigte Merkmale erhöhter Atopie und IL-5-Produktion und blieb teilweise über zwei Jahre bestehen. Die Studie unterstützt eine frühe biomarkerbasierte Phänotypisierung, ist aber keine Interventionsstudie zur Wirksamkeit biologischer Therapien. Details
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse bündelt 48 randomisierte Studien mit 16.350 Patienten mit schwerem Asthma. Über die zugelassenen Biologika hinweg wurden deutliche Verbesserungen bei Exazerbationen, Hospitalisierungen, FEV1, Asthmakontrolle und Lebensqualität gefunden, mit insgesamt größerem Nutzen bei T2-Inflammation. Sie liefert damit eine breite Wirksamkeits- und Sicherheitsgrundlage, erlaubt aus dem Abstract jedoch keine detaillierte Rangfolge einzelner Wirkstoffe. Details
Die MENSA-Studie zeigte bei schwerem eosinophilem Asthma eine deutliche Reduktion von Exazerbationen und Verbesserungen von Lungenfunktion sowie Asthmakontrolle unter Mepolizumab, mit ähnlichem Nutzen der intravenösen und subkutanen Gabe. Details
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